Unternehmensberatung für ambitioniertere Strategie

Weniger verwalten.
Mehr wagen.

Erstgespräch vereinbaren
Team bei der Arbeit Team bei der Arbeit

Das Geschäftsmodell von gestern zahlt nicht die Rechnung von morgen

Wenn Märkte wegbrechen, Lieferketten reißen und ganze Branchen sich neu sortieren, wird Nichtstun zur riskantesten Option. Trotzdem verwalten viele Unternehmen – gerade im industriellen Mittelstand – lieber weiter das Bekannte, statt die unbequeme Frage zu stellen: Trägt uns unser Geschäftsmodell in fünf Jahren überhaupt noch?
 
Wir helfen Ihnen dabei, diese Frage zu beantworten und lösen uns dabei von allem Altbewährtem. Von einer glasklaren Positionierung bis hin zu neuen Märkten, Zukäufen und ganz neuen Geschäftsfeldern. Gemeinsam machen wir aus einer Vision Wirklichkeit. Und wir bringen sie dorthin, wo Strategie zu oft scheitert: in den Alltag Ihrer Teams.

Wie wir Zukunft mit Ihnen neu denken

Markt- & Exportanalysen

Wir erstellen fundierte Markt- und Exportanalysen als belastbare Entscheidungsgrundlage für den Markteintritt unserer Kunden. Dabei untersuchen wir Marktpotenziale, Wettbewerbsstrukturen, regulatorische Rahmenbedingungen und Kundenbedürfnisse in den relevanten Zielmärkten. Unsere Kunden können ihre Ressourcen dadurch gezielt und mit deutlich reduziertem Risiko einsetzen.

Warum unsere Kunden dem Markt einen Schritt voraus sind.

Wir wissen, wie eine Strategie im Tagesgeschäft ankommt.

Die meisten Strategien scheitern nicht an der Idee, sondern daran, dass niemand weiß, was sie für die eigene Arbeit bedeutet. Wir haben erprobte Ansätze, die genau das verhindern. Zentral dabei: Wir übersetzen die Gesamtstrategie in strategische Leitplanken für jeden Bereich und jede Abteilung. So werden alle Teil der Strategie.

Wir bauen Strategie auf Fakten, nicht auf Bauchgefühl.

Große Weichenstellungen sind zu teuer für Bauchentscheidungen. Wir untermauern sie mit belastbaren Markt- und Exportanalysen, Make-or-Buy-Bewertungen und einem ehrlichen Blick auf die eigenen Stärken. So steht auch hinter einer mutigen Entscheidung eine Grundlage, die trägt.

Wir übersetzen das Positioning in ein Zielsystem mit KPIs.

Strategie bleibt bei uns keine Absichtserklärung. Wir übersetzen sie in konkrete Unternehmensziele, die Fortschritt sichtbar machen, und halten sie über die gesamte Projektlaufzeit nach. Statt „gefühlt bewegt sich was" gibt es Zahlen, an denen wir uns messen lassen.

Wir gewinnen auch die, die zuerst blockieren.

Ob aus einer neuen Richtung Aufbruch oder Stillstand wird, entscheidet sich bei Führung und Teams - besonders dann, wenn Altbewährtes losgelassen werden muss. Wir arbeiten auf Augenhöhe mit allen Ebenen, nehmen Vorbehalte ernst und überzeugen auch die, die Veränderung erst einmal skeptisch sehen.

« Ganze Geschäftsmodelle veralten heute in Jahren, nicht in Jahrzehnten. Was heute Vorsprung sichert, kann morgen schon überholt sein. Strategie ist daher längst kein Buzzword mehr sondern Überlebenskunst. »

Michael Prothmann CEO

Die häufigsten Fragen unserer Kunden zu ambitionierter Strategie

Woran erkennt man, dass es Zeit für eine neue Unternehmensstrategie ist?

Eine neue Unternehmensstrategie wird in der Regel dann nötig, wenn die bisherigen Wachstumstreiber an Wirkung verlieren oder das Marktumfeld sich strukturell verschiebt. 

Typische Anzeichen sind stagnierende Umsätze in einst starken Märkten, neue Wettbewerber mit überraschenden Geschäftsmodellen, sinkende Margen oder offene Antworten auf KI- und Digitalfragen. Und auch wenn die Geschäftsführung immer wieder spürt, dass parallele Themen sich gegenseitig blockieren oder dass Investitionsentscheidungen nur noch reaktiv fallen, ist das ein deutliches Signal. Hinzu kommt der Blick auf das eigene Selbstverständnis: Eine Strategie, die vor fünf Jahren entwickelt wurde, beschreibt selten noch die Welt, in der das Unternehmen heute Geld verdient. 

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer akuten Krise und einem schleichenden Bedeutungsverlust am Markt. Beide Fälle erfordern ein Strategieprojekt, aber mit unterschiedlichem Tempo und unterschiedlicher Tiefe. Wer die Anzeichen früh erkennt, gewinnt Zeit für eine ambitionierte Antwort.

Was macht eine gute Unternehmensstrategie aus?

Eine gute Unternehmensstrategie reduziert die Komplexität des Marktes auf wenige, klar priorisierte Maßnahmen, die das Unternehmen messbar voranbringen. Unserer Erfahrung bei mpcg nach gibt es drei Merkmale, die gute Strategien auszeichnen:

  • Belastbare Datenbasis: Sie beruht auf Markt-, Wettbewerbs- und Zielgruppendaten und macht damit Annahmen prüfbar, anstelle aus dem Bauch heraus zu argumentieren.
  • Stakeholder-Akzeptanz: Sie antizipiert die Interessen der wichtigen Stakeholder, also Kunden, Belegschaft und Investoren, und gewinnt damit die Akzeptanz, die jede Realisierung braucht.
  • Operative Verankerung: Sie übersetzt sich in konkrete Prozesse für das Tagesgeschäft, also in Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Investitionsentscheidungen.

Schwache Strategien dagegen bleiben im Konzept stecken, weil ihnen entweder die Datenbasis, die Akzeptanz oder die operative Verankerung fehlt. 

Wie schärft man die Marktpositionierung gegen starken Wettbewerb?

Die Marktpositionierung wird geschärft, indem das Unternehmen klar beantwortet, wofür es im Markt eindeutig steht und wo seine echten Stärken liegen. Dafür reicht eine kurze Selbstbeschreibung selten aus, weil sich Wettbewerb und Kundenerwartung schneller verändern als die eigene Wahrnehmung.

Bei mpcg kombinieren wir dafür zum Beispiel drei Bausteine: einen systematischen Wettbewerbsvergleich gegenüber den relevantesten Anbietern bei Angebot, Preis und Markenwahrnehmung, systematische Gespräche mit Kunden und ehemaligen Kunden zu Erwartungen, Differenzierungschancen und Wechselgründen sowie eine ehrliche Aufnahme dessen, was das Unternehmen in den vergangenen Jahren tatsächlich an Kompetenzen aufgebaut hat. Daraus leiten wir dann eine klare Positionierungsentscheidung ab, die im Marktauftritt einheitlich getragen wird. 

Wie führt man eine KI- oder Digitalstrategie im Unternehmen ein?

Eine KI- oder Digitalstrategie führt man Schritt für Schritt ein, ausgehend von einer Bestandsaufnahme entlang von drei Dimensionen: Prozessreife (Prozesse laufen dokumentiert und reproduzierbar), Datenlage (relevante Daten liegen zentral in maschinenlesbarem Format vor) und konkrete Anwendungsfälle (klar abgrenzbare Bereiche im Geschäft wie Angebotserstellung, Wartungsplanung oder Vertriebssteuerung, in denen Automatisierung einen messbaren Wertbeitrag bringen würde). 

 

Aus dieser Bestandsaufnahme entsteht eine Strategie mit klaren Schritten, Verantwortlichkeiten und Investitionsrahmen. Wichtig dabei ist zudem Digitalstrategien und Digitalprojekte nicht zu verwechseln: Ein Digitalprojekt ist ein konkretes Einzelvorhaben wie die Einführung eines neuen CRM, einer Branchensoftware oder eines Online-Shops. Eine Digitalstrategie dagegen legt fest, welche dieser Projekte überhaupt sinnvoll sind, in welcher Reihenfolge sie greifen und wie sie aufeinander aufbauen, damit am Ende ein verbessertes Geschäftsmodell entsteht.

Wie entwickelt man neue Geschäftsfelder?

Neue Geschäftsfelder entwickelt man strategisch, indem man als Unternehmen drei Bedingungen prüft: einen Markt mit ausreichender Nachfrage anzusprechen (es gibt viel ungelösten Kundenbedarf), eine eigene Kompetenz, um die Nachfrage zu bedienen und eine Differenzierung vom Wettbewerb. Diese drei Bedingungen sollte man methodisch prüfen:

  • Marktanalyse zu Volumen und Wachstum, ergänzt um Kundenbefragungen zu ungelösten Bedürfnissen
  • Aufnahme der eigenen Stärken, von technischem Know-how bis zum Vertrieb
  • Systematische Wettbewerbsanalyse mit Vergleich von Angebot, Preis und Markenwahrnehmung

Aus der Vielzahl der Optionen filtert man dann die wenigen heraus, die zum Unternehmen passen und sich in einem definierten Zeitfenster zu einem belastbaren Umsatzbeitrag entwickeln können.

Was bringt eine neue Unternehmensstrategie für die Wertschöpfung?

Eine zielgerichtete Strategie erhöht die Wertschöpfung maßgeblich, indem sie Aufmerksamkeit und Ressourcen auf die wenigen Maßnahmen mit dem größten Beitrag konzentriert. In bisherigen mpcg-Projekten haben wir dabei beispielsweise solche Ergebnisse erreicht:

  • Umsatzwachstum in neuen Märkten von rund 27 Prozent bei einem Hidden Champion im Bereich Heizung, Klima, Lüftung
  • Effizienzsteigerung im Geschäftsmodell von etwa 29 Prozent durch eine konsequent umgesetzte Digitalstrategie bei einem Energieversorger
  • Neue Business Units mit einem Umsatzbeitrag im einstelligen Millionenbereich im ersten vollen Geschäftsjahr
  • Höhere Mitarbeiteridentifikation mit der Unternehmensausrichtung um bis zu 48 Prozent nach einer strategischen Neupositionierung
Wie verläuft ein Strategieprojekt mit mpcg?

Ein Strategieprojekt mit mpcg verläuft in fünf Schritten: 

  1. Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch, in dem Sie schildern, wo es hakt, und wir erste Ansätze und vergleichbare Fälle mitbringen. 
  2. Stimmt die Chemie und Sie möchten mit uns arbeiten, folgt die Analyse: Wir machen uns ein Bild der bisherigen Unternehmensstrategie sowie zugehöriger Ergebnisse, sprechen mit Stakeholdern und priorisieren anhand dieser Daten die wichtigsten strategischen Maßnahmen nach ihrem Potenzial die Wertschöpfung zu erhöhen.
  3. Für jeden Schwerpunkt erarbeiten wir mehrere Handlungsoptionen und stellen ihre Vor- und Nachteile entlang von Umsetzbarkeit, Investitionsbedarf und Risiken transparent dar. Daraus leiten wir eine fundierte Empfehlung ab.
  4. Der entscheidende vierte Schritt ist die Umsetzung. Wir überführen die getroffenen Entscheidungen in konkrete Prozesse, Verantwortlichkeiten sowie Investitionsrahmen und begleiten die Führungsebene bei der Steuerung, bis die Strategie operativ greift.
  5. Die Wirkung der Strategie wird anschließend an klaren KPIs gemessen und die Zusammenarbeit klar evaluiert. Da unsere Strategien in der Regel messbare Marktwirkung erreichen, entstehen an dieser Stelle dann auch oft langfristige und wertschätzende Kundenbeziehungen.