Unternehmensberatung für resilientere Organisation

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Resiliente Organisationen handeln,
bevor der Markt sie zwingt.

Veränderungen nehmen rasant zu: neue Wettbewerber, technologische Sprünge, instabile Lieferketten und mehr. Unternehmen passen sich oft zu langsam an sie an, weil Entscheidungen zu lange brauchen und Silodenken die übergreifende Handlungsfähigkeit ausbremst. Wie wir veraltete Strukturen aufbrechen?
 
People + Organisation = Performance. Wir richten Organisationsstrukturen konsequent an der Wertschöpfung aus, setzen auf crossfunktionale Zusammenarbeit und gewinnen durch unseren persönlichen Zugang zu Mitarbeitenden aller Hierarchieebenen Menschen für langfristige Veränderung.

Wie wir veraltete Strukturen mit Ihnen gemeinsam aufbrechen

Ressourceneffizienz

Kosten-Hotspot-Analyse

Mit dieser Analyse identifizieren wir die Kostenblöcke, die im Verhältnis zu ihrem Wertschöpfungsbeitrag überdimensioniert sind, von Sachkosten bis zu externen Dienstleistungen. Das zeigt Unternehmen die größten Einsparpotenziale.

FTE-Bestandsanalyse

Bei einer FTE-Bestandsanalyse nehmen wir die aktuelle Personalstärke je Bereich auf und setzen sie ins Verhältnis zu Aufgabenvolumen und Wertschöpfungsbeitrag. Durch das Ergebnis können wir klar zeigen, wo Kapazitäten überproportional gebunden sind und wo sie fehlen.

FTE-Bedarfsplanung

Wir leiten aus Strategie und Wachstumszielen den zukünftigen Personalbedarf je Bereich ab und planen Aufbau, Umschichtung und Qualifizierung. Damit hat das Unternehmen die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.

Warum Organisationen mit uns
dauerhaft wandlungsfähig bleiben.

Wir bauen Strukturen, die den nächsten Montag überstehen.

Ein neues Organigramm ist erst der Anfang. Wir sorgen dafür, dass die Struktur später sauber mit den Prozessen verzahnt ist, end-to-end funktioniert und konsequent auf Wertschöpfung ausgerichtet bleibt. In gezielten Workshops stellen wir sicher, dass "crossfunktionale Zusammenarbeit" kein Buzzword ist, sondern Realität wird. Getragen wird eine Reorganisation nur von denen, die sie später leben.

Wir verstehen den Menschen hinter dem Organigramm.

Strukturen verhaken sich selten aus Zufall: Interessenkonflikte, gewachsene Machtgefüge und historische Pfade führen dazu, dass Organisationen ineffizient arbeiten. Wer Strukturen nachhaltig optimieren will, muss daher zuerst die Menschen hinter den Funktionen verstehen. Durch unsere Herangehensweise schaffen wir es, unterschiedlichste Interessen zu navigieren und sie im Sinne des ganzen Unternehmens zu lösen.

Wir schaffen Kostentragfähigkeit ohne Abbau.

Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Stellen einzusparen, sondern die Organisation wachstumsfähig zu machen, ohne zusätzliche Ressourcen einsetzen zu müssen. Wir setzen bestehende Kapazitäten maximal wertschöpfungsorientiert ein und sorgen dafür, dass die besten Talente an den wachstumsrelevanten Funktionen sitzen und möglichst viel Raum für gestaltende, zukunftsgerichtete Aufgaben haben.

Wir schaffen eine Kultur, die Menschen mitzieht.

Entscheidend ist, dass wir die Menschen erreichen: Wir reißen mit und überzeugen davon, dass die gemeinsam entwickelten Maßnahmen wirken. So bringen unsere immer wieder bewährten Kultur-Booster Bereiche zusammen und verankern das Bewusstsein, gemeinsam an einer Sache zu arbeiten. Zudem entwickeln wir eine Führungskultur, die das Beste aus den Mitarbeitenden rausholt.

« Ein Organigramm zeigt, wer wem berichtet. Wer ein Unternehmen verstehen will, muss wissen, wen die Leute anrufen, wenn es brennt. »

Bastian Lehmann Senior Consultant

Häufige Fragen zur Organisationsentwicklung

Woran merkt man, dass man ein Unternehmen umstrukturieren muss?

Dass ein Unternehmen umstrukturiert werden muss, zeigt sich an drei verlässlichen Signalen:

  • Entscheidungen brauchen immer länger und werden immer öfter zurückgenommen
  • Dieselben Konflikte tauchen quartalsweise immer wieder auf
  • Engagierte Mitarbeiter verlassen das Unternehmen mit ähnlichen Begründungen

Wenn diese Signale gleichzeitig sichtbar sind, passen Strukturen und Aufgaben wahrscheinlich nicht mehr zusammen. Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen phasenweiser Reibung, die zum Geschäft gehört, und dauerhafter Reibung, die Symptom für strukturelle Themen ist.

Woran erkennt man gute Organisation im Unternehmen?

Gute Organisation erkennt man an operativer Stärke im Tagesgeschäft und sieht von außen oft unspektakulär aus: Entscheidungen fallen schnell und halten, Konflikte werden offen ausgetragen und danach beigelegt, Mitarbeiter kennen ihre Rolle und brauchen sie selten zu hinterfragen. Andersherum gibt es weniger Eskalationen, weniger Zweifel an Zuständigkeiten, weniger Reibungsverluste an Schnittstellen. Eine so aufgestellte Organisation läuft auch in Drucksituationen wie hohen Auftragsvolumen zum Beispiel stabil.

Wie motiviert man Mitarbeiter zur Veränderung?

Mitarbeiter motiviert man zur Veränderung durch Verstehen, Mitgestalten und Erleben.

  • Verstehen heißt, dass die Belegschaft den Bezug der Veränderung zur eigenen Arbeit und zum Marktdruck sieht
  • Mitgestalten heißt, dass sie an den Fachthemen mitreden darf, in denen sie der Geschäftsführung voraus ist
  • Erleben heißt, dass sie schnell die Vorzüge der Veränderung genießen können, auch wenn diese in der Anfangsphase noch klein sind

Einfach nur eine andere Einstellung zu verlangen, führt unserer Erfahrung nach dagegen so gut wie immer ins Leere. Auch mit komplexen Change-Kommunikationskampagnen.

Wie viel sollte man Mitarbeiter in Entscheidungen im Unternehmen einbeziehen?

Mitarbeiter sollten so viel in Entscheidungen einbezogen werden, wie für die Qualität der Entscheidung nötig ist, und so wenig, wie die Verantwortbarkeit erlaubt.

Einbezogen werden sollten Mitarbeiter demnach dort, wo sie über mehr Fachwissen verfügen als die Entscheider: bei operativen Prozessen, Tool-Auswahl, Schnittstellen-Themen, Kundenfeedback-Auswertung, usw. Strategische Entscheidungen mit hoher Tragweite gehören aber dorthin, wo die Verantwortung sitzt.

Was macht eine gute Führungskraft aus?

Eine gute Führungskraft erkennt man daran, dass ihre Mitarbeiter selbstständig gute Entscheidungen treffen. Das ist weniger Charakter und eher eine Frage des richtigen Rahmens: Die Führung macht Erwartungen und Grenzen transparent, traut den Mitarbeitern fachliche Entscheidungen zu und fasst nach, ob Vereinbartes eingehalten wird. Und sie entscheidet auch dann, wenn Meinungen auseinandergehen und viele Prioritäten gleichzeitig anstehen. So entsteht ein Umfeld, in dem Mitarbeiter Verantwortung übernehmen wollen und können.

Was bringt eine agilere Organisation am Ende für die Wertschöpfung?

Eine agilere Organisation zahlt auf die Wertschöpfung über vier Faktoren ein:

  • Schnellere Reaktion auf Marktveränderungen
  • Höhere Mitarbeiterproduktivität
  • Bessere Ressourcenauslastung
  • Geringere Reibungsverluste zwischen den Arbeitsbereichen

In mpcg-Projekten lagen diese Effekte zuletzt bei rund 40 Prozent schnellerer Reaktionsgeschwindigkeit, 21 Prozent höherer Mitarbeiterproduktivität, 27 Prozent besserer Ressourcenauslastung und einer Reduktion der Reibungsverluste um bis zu 26 Prozent.

Wie bleibt eine Organisation dauerhaft an Märkte angepasst?

Eine Organisationsveränderung bleibt dauerhaft an Märkte angepasst, wenn zunächst die neuen Rollen und Entscheidungswege Teil des Tagesgeschäfts werden und dann zugehörige KPIs regelmäßig berichtet werden. Auf dieser Datengrundlage lässt sich dann beurteilen, welche Organisationsstrukturen wirken und welche noch verbessert werden müssen. Dieses kontinuierliche Nachfassen verhindert in erster Instanz, dass der Antrieb zur Veränderung zum Erliegen kommt. Vor allem schafft das Unternehmen durch die Etablierung dieser Feedbackschleifen aber den Sprung in den kontinuierlichen Verbesserungs- bzw. Anpassungsprozess, den wechselhafte Märkte und Kundenanforderungen verlangen.