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Die sieben Treiber für digitale Geschäftsmodelle

Wie digitalisiere ich mein Geschäftsmodell?

„Unser digitales Geschäftsmodell wird alleine durch den Blick auf den Kunden getrieben, und nicht durch die Reaktion auf den Wettbewerber.“
Amazon-Gründer Jeff Bezos in seinem aktuellen Brief an die Aktionäre.

Jede Branche in Deutschland steht vor fundamentalen Veränderungen oder ist bereits mittendrin. Die beiden zentralen Treiber sind die Digitalisierung und das veränderte Kundenverhalten. Beide Treiber gehen dabei Hand in Hand und verstärken sich gegenseitig. Die Digitalisierung treibt diesen Wandel voran. Doch es sind die Kunden, die diese neuen Möglichkeiten und Vorteile der neuen Technologien direkt aufnehmen. Und sie steigern ihre Erwartungen und Bedürfnisse. Dabei werden die Anforderungen der Kunden vielfältiger und komplexer.

Wo liegen die Herausforderungen?

„Wer denkt, E-Business sei nur die Online-Plattform, der hat nichts verstanden“
Nochmal Jeff Bezos im gleichen Aktionärsbrief.

Besser kann man Herausforderungen für digitale Geschäftsmodelle nicht zusammenfassen. Digitale Geschäftsmodelle sind viel mehr als nur der Web-Shop. Die Milliardenchance im E-Business werden Unternehmen nur nutzen, wenn sie den ganzheitlichen Wandel hin zu einer kundenzentrierten Organisation vorantreiben und alle relevanten Technologien nutzen. Nur ein E-Shop reicht bei weitem nicht aus.

Denn die Veränderungen im Kundenverhalten und die neuen digitalen Technologien betreffen den gesamten Produktlebenszyklus: vom digitalen Design, über die vernetzten Prozesse und Organisationen, über die Vermarktung bis hin zum digitalen After-Sales.

Das gelingt nur, nur wenn die Systeme im E-Business entlang der gesamten Wertschöpfungskette verzahnt sind. PIM und ERP, über das CRM, über die Marketing Automation und die Auslieferung bis zu allen Schnittstellen in Online-Front-End (Web-Shop, Kundenplattform, E-Service Center) müssen nahtlose Schnittstellen aufweisen.

Die sieben Treiber mit dem höchsten Wertbeitrag für digitale Geschäftsmodelle

1. Erweiterung der digitalen Perspektive

Unternehmen müssen ihren Blickwinkel erweitern und frühzeitig die technologischen Möglichkeiten identifizieren, die ihre Kernprozesse oder ihre Position am Markt verbessern. Dazu müssen alle Systeme entlang der Wertschöpfungskette betrachtet werden.

2. Evaluierung des digitalen Portfolios

Für die erweiterte digitale Perspektive sind entsprechende Investitionen notwendig. Nicht alle neuen Technologien sind sinnvoll. Eine strukturierte Evaluierung und Priorisierung der Systeme muss den Kunden-Mehrwert, die Wettbewerbsdifferenzierung und die Kostensenkung berücksichtigen.

3. Internes Omni-Channel System

Nur mit vernetzter Infrastruktur und nahtlosen Schnittstellen lassen sich die Potenziale für digitale Geschäftsmodelle heben. Dazu muss ein internes Omni-Channel System aufgebaut werden, das sich besonders im Vertrieb und in der Kundenbetreuung auszahlt.

4. Skalierbare E-Shops und CMS-Plattformen

Erfolgreiche Unternehmen bieten den unterschiedlichen Kundenanforderungen und fragmentierten Zielgruppen differenzierte Angebote im E-Business an. Dazu müssen E-Shops und Plattformen zwingend skalierbar sein.

5. Digitale Vertriebstools und Marketing Automation

Je gezielter Kunden adressiert werden desto höher ist die Konversion. Dazu sind ein professionelles Online-Marketing und eine moderne Marketing Automation notwendig.

6. Advanced Analytics

Daten sind das Herzstück eines jeden E-Business. Nur mit innovativen Verfahren und entsprechenden Analysewerkzeugen können fundierte Erkenntnisse in die Handlungsweisen, Bedürfnisse und Präferenzen von Kunden gewonnen werden.

7. Fokus auf das Kundenerlebnis

Gerade im E-Business ist ein konsequentes Denken aus Sicht des Kunden notwendig. Im gesamten Design der Benutzeroberflächen des E-Business muss daher ein besonderer Wert auf UX und UI gelegt werden.

Leadership durch erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle

Für erfolgreiche Unternehmen ist E-Business kein Selbstzweck und vorrangig kein Mittel zur Steigerung der Profitabilität. Vielmehr ist es ihre passende Antwort auf das grundlegend veränderte Kundenverhalten. Dank vernetztem E-Business können sie verbesserte Produkte und Services nicht nur schneller entwickeln, sondern auch effizienter anbieten und ausliefern. Und das eben 24/7 und Omni-Channel – also rund um die Uhr über alle Kanäle.

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Michael Prothmann Consulting Group
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